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MORGEN ist ein Spielfilm des fünfköpfigen Regiekollektivs Anwar, Giese, Gilles, Krami, Queins. Fünf ineinander verwobene Handlungsstränge erzählen von Enden und Neuanfängen und vom steten Zerfasern einer bedrohten Dorfgemeinschaft.

Der Film wurde innerhalb eines Jahres entwickelt, realisiert und postproduziert.

MORGEN taucht ein in die Geschichte eines fiktiven deutschen Dorfes, das sich mit seinen Bewohnern in einem stillen Raum zwischen alt und neu, zwischen Vergangenheit und Zukunft befindet. Alles steht an der Schwelle zum sicheren Ende: Das Dorf muss dem Braunkohletagebau weichen.

Die anfänglich behauptete Gemeinschaft zerfällt. Die letzten Bewohner leben immer separater nebeneinanderher versuchen, eine Zukunft zu akzeptieren, die mit den Schaufeln der Bagger endgültig in Sichtweite gekommen ist.

Menschen

Regie

Nola Anwar

sammelte während der Schulzeit erste Erfahrungen im Bereich Regie- und Kollektivarbeit im Jugendclub des Düsseldorfer Schauspielhauses und am Jungen Schauspielhaus mit drei Arbeiten, im Rahmen von „Düsseldorf ist ARTig“.

2014 nahm sie das Studium der Szenischen Künste in Hildesheim auf. Im Winter 2014 kam es zu der Gründung des Theater- und Performance Kollektives „Zwietracht Hildesheim“ in dessen Zusammenarbeit bisher vier Produktionen entstanden sind. 2015 folgte die Umsetzung des Kurzfilms „Matrose“.

Felix Christopher Giese

hospitierte ein Jahr lang im Theater an der Ruhr und realisierte parallel dazu seinen ersten Kurzfilm Einheit.

Neben dem Studium der Filmwissenschaften an der Freien Universität Berlin realisierte er weitere Kurzfilmprojekte, u.a. Taubenschlag und Angst.

2014 begann er ein Studium der Szenischen Künste an der Universität Hildesheim. Hier entstanden der Kurzfilm Road Runner, ein Musikvideo und weitere Auftragsarbeiten.

Jan Bernd Gilles

studiert Szenische Künste mit den Schwerpunkten Film und Theater an der Universität Hildesheim.

Vor seinem Studium absolvierte er diverse Hospitanzen und Regieassistenzen u.a. bei Johan Simons an den Münchner Kammerspielen und realisierte eigenständig Theaterprojekte und den experimentellen Kurzfilm Zehn Glieder.

Während des Studiums entstand mit dem Kollektiv Zwietracht Hildesheim die Bühnenperformance Big Shitty Life. Außerdem drehte er den Kurzfilm Halbakt.

Amina Rosa Krami

besuchte das Musische Gymnasium mit dem Schwerpunkt Darstellendes Spiel in Salzburg und absolvierte eine Ausbildung zur Kindergartenpädagogin. Nach einem freiwilligen sozialen Jahr in Peru studierte sie zunächst Kunstgeschichte an der Universität Wien, bevor sie an die Universität Hildesheim wechselte.

Während ihres Studiums der Szenischen Künste drehte sie den Kurzfilm Herlinde.

Seit 2014 ist sie auch hinter der Kamera tätig, unter anderem als Kamerafrau von Antje Renhaks Kurzfilm Blondie.

Angela Madeleine Queins

war zwei Jahre Regieassistentin am Theater Aachen und realisierte parallel mit den Beduinen des Westens den Langfilm Und am Ende sind alle allein (Regie: Kolja Malik), der 2015 auf dem Festival des Deutschen Films Premiere hatte.

Sie entwarf das Kostümbild für Ans Meer (Beduinen des Westens 2013) und schrieb und produzierte neben ihrem Studium der Szenischen Künste zwei Kurzfilme: Rosten und I don´t stand on your Moral Ground

Produktion

Antje Renhak

sammelte erste Theatererfahrungen im Bereich Schauspiel und als Regieassistentin in Magdeburg, um diese dann in diversen Arbeiten in Leipzig und München, unter anderem in der Loft Werkstatt und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, auszubauen. Dabei prägte kollektives Entwickeln der Stoffe häufig die Strukturen.

Antje studiert Szenische Künste mit dem Schwerpunkt Film und Theater an der Universität Hildesheim. Dort realisierte sie ihren ersten Kurzfilm Blondie

Fabian Riemen

war vier Jahre als Regieassistent und Theaterpädagoge am Theater Augenblick Würzburg. Nach einem Pädagogikstudium arbeitete er dort an Formen des biographischen Theaters. Fabian realisiert eigene künstlerische Projekte, darunter das Musikprojekt Jedermanns Platte, Kurzfilme mit dem Kollektiv GUT-Production sowie seit 2016 eine Dokumentarfilmreihe.

Er studiert im Master Philosophie und Künste interkulturell an der Universität Hildesheim.

Kontakt

Antje Renhak / Fabian Riemen

produktion@morgen-kollektivfilm.de